Meinungen

 

„Josefa raffte ihren Rock noch ein Stück höher.“ Das ist der erste verheißungsvolle Satz.
Zwar will sie ihr Kleidungsstück nur dem Zugriff der Flusswellen entziehen. Aber dieser Satz kann für Kerskens Methode stehen, sehr lebendiges Fleisch um die kalten Knochen der Geschichte zu schmiegen.

WAZ Kultur, 22. 5. 2010

 

Der historische Roman „Im Schatten der Zeche“ macht Ruhrgebietsgeschichte regelrecht greifbar und erzählt gleichzeitig einen spannenden Krimi mit Tiefgang.

WDR 4 am 25. Mai 2010

 

Umfangreiche Recherche so lebendig darzubieten, zeugt von großem literarischen Können. Die Fülle bergbautechnischer, verwaltungspolitischer, migrationsdynamischer, glaubenspraktischer und lebensalltäglicher Informationen ist riech- und nachfühlbar. Der Juni 1912 ist so nah, dass man sich an ihn zu erinnern können glaubt, wie bald schon an den kommenden.

NRZ Feuilleton, 22. Mai 2010

 

In einem rätselhaften und raffiniert konstruierten Krimi lebt die große Zeit der Industrie im Ruhrgebiet wieder auf. Ein Roman für alle Krimifreunde und zudem für Liebhaber historischer Stoffe, auch außerhalb des Potts.

location magazin, 05/2010

 

Mit Regional-Krimis kann man seit geraumer Zeit die Straßen der Republik pflastern. Allerdings gibt es nur ganz wenige darunter, die literarischen und historischen Maßstäben so standhalten, wie Peter Kerskens neuer Roman „Im Schatten der Zeche“.

WAZ Oberhausen, 5. Juni 2010

 

Kersken erweist sich als feiner Beobachter und hat ein Gespür für die Menschen, ohne in jeweilige Klischees abzudriften. Das ist gut und richtig und bewahrt den Roman vor dem Absturz in Ruhrpott-Trivialliteratur.
Im Gegenteil. Kerskens Krimi ist rundum gelungen, sowohl aus kriminaltechnischer, als auch aus historischer Sicht.

Redaktion histo-couch.de, Juni 2010

 

Schon für seinen Krimi „Tod an der Ruhr” hatte Peter Kersken nicht nur in seiner eigenen Familienhistorie, sondern auch in der äußerst spannenden Geschichte des Ruhrgebiets geforscht. Für seinen neuen Roman ist er diesen Weg erneut gegangen und hat einen der erfreulichsten Buchbeiträge zur „Ruhr 2010” abgeliefert.

ekz.bibliotheksservice, Juni 2010

 

Der Roman des 1952 in Oberhausen geborenen Autors Peter Kersken bietet einen interessanten und komplexen Kriminalfall, durchsetzt mit glaubwürdigen Darstellungen der damaligen Lebensumstände.

sandammeer.at - Die virtuelle Literaturzeitschrift, 05/2010

 

Dem Autor Peter Kersken gelingt mit seinem historischen Roman „Tod an der Ruhr" all das, was man für eine spannende Kriminalgeschichte benötigt.

WAZ, Essen

 

„Tod an der Ruhr“ hat im Unterschied zu vielen Romanen mit lokalem Bezug soviel Substanz, dass er auch ein ‚Longseller‘ werden wird.

Arndt Wiebus, Buchhändler, Oberhausen

 

Spannend erzählt und gratis Geschichtsunterricht über die Verhältnisse in Deutschland.

EXPRESS, Köln

 

Ein historischer Kriminalroman, der einerseits ein solides Sittenbild des Sterkrader Fleckens jener Zeit zwischen Kirche und Hütte zeichnet, andererseits aber die nötigen Freiheiten lässt, die Handlung mit einer ordentlichen Portion Spannung zu versehen.

NRZ, Oberhausen

 

Dem Leser wird spannende Unterhaltung und gleichermaßen die Vermittlung geschichtlicher Aspekte geboten; er kann selbst entscheiden, welcher Aspekt ihn mehr interessiert. Die Gestaltung dieses Romans ... zeigt exemplarisch, wie ein moderner historischer Kriminalroman konzipiert sein muss.

Oliver Grenz in „Auf Streife im Revier", Bottrop 2009

 

Kersken erzählt mit viel Liebe zum Detail eine faszinierende Geschichte aus dem Ruhrgebiet des 19. Jahrhunderts, in dem die Industrialisierung für die Menschen riesige Veränderungen brachte. Er beweist dabei eindrucksvoll, dass Geschichte nicht nur spannend sein kann, wenn sie im finsteren Mittelalter angesiedelt ist, und dass sich mörderische Handlungen durchaus auch vor heimischer Kulisse abspielen können. Ein überaus gelungener und gut erzählter Krimi, dem auch eine Leserschaft über das Ruhrgebiet hinaus zu wünschen wäre.

ekz-Informationsdienst

 

Die Geschichte um das unselige Ende Terfurths ist Fiktion. Doch das Milieu, in dem der Polizeidiener Grottkamp ermittelt, liegt nah an einer historischen Realität. Es gelingt Peter Kersken gut, eine Geschichte zu erzählen, die sich so in dem niederrheinischen Bauerndorf Sterkrade in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgespielt haben könnte.

Schichtwechsel, Journal für die Geschichte Oberhausens

 

Mit „Tod an der Ruhr“ liefert der Journalist Peter Kersken einen gut recherchierten historischen Krimi, der neben der spannenden Handlung viel Wissenswertes über die damaligen Lebensumstände und die wachsende Industrialisierung des Ruhrgebiets vermittelt. Dazu werden einst existierende Persönlichkeiten der Zeit einbezogen wie die Fabrikanten-Familie Krupp und der Pfarrer und Wasserheiler Sebastian Kneipp.

Thalia Magazin

 

Kersken, studierter Philosoph und Literaturwissenschaftler, zeichnet ein realistisches Bild: Sei es das Wirtshaus „Zum dicken Klumpen" nahe des Bahnhofs, das dem Polizeidiener „ebenso wenig gefiel wie dessen Gäste"; ein Gefängnis, dessen Reparatur der Gemeindevorsteher nicht einmal für nötig erachtet; ausführliche Beschreibungen der Arbeiterkolonnen in qualmenden Hüttenwerken der Schwerindustrie oder die im krassen Gegensatz dazu stehenden Schlotbarone der Krupps, Haniels & Co.

Holger Schmenk, WAZ

  

Die Resonanz ist überaus positiv. Nicht nur Kerskens anschaulicher und präziser Schreibstil wird allseits gewürdigt, sondern auch die Glaubwürdigkeit des gut recherchierten historischen Krimis.

Kölnische Rundschau, Kreis Euskirchen

 

Im Dunstkreis von Krupp und Haniel in ihren Anfangszeiten - und erstem Aufblühen marxistischen Gedankenguts im Rhein-Ruhrgebiet - ermittelt Grottkamp in ganz unterschiedliche Richtungen und zeigt dabei deutlich, wie sich in dieser wichtigen Umbruchszeit die Lebensverhältnisse der Menschen nachhaltig veränderten und dabei auch die Art, wie die Obrigkeit mit Menschen umgehen konnte.

sandammeer.at

 

Atmosphärisch dicht wird die Story des Polizeidieners Grottkamp geschildert, der sich mit eitlen Vorgesetzten, durchtriebenen Huren und englischen Kommunisten herumschlagen muss.

Sonntags-EXPRESS, Köln

 

Revierkrimi der etwas anderen Art. Die Handlung spielt 1866, zur Zeit der Industrialisierung. Vor sorgfältig recherchiertem historischem Hintergrund (Stichwort: ungezähmter Frühkapitalismus) entfaltet sich ein zeittypischer, wahrhaft abgründiger Kriminalfall.

Bernd Berke, WAZ Kultur

 

Wie die Menschen vor dem Hintergrund ihrer Schicksale denken, fühlen, handeln, wird stimmig und einfühlsam geschildert. Mit seinem präzisen, anschaulichen Schreibstil gelingt es dem Autor von Anfang an, den Leser in die Geschichte und die Atmosphäre der Zeit hineinzuziehen.

weltbild.de

 

Mich hat überrascht, wie exotisch ein historischer Kriminalroman sein kann, auch ohne die Finsternis des Mittelalters, Hexenprozesse oder brennende Scheiterhaufen zu bemühen. Nur gut eineinhalb Jahrhunderte geht der Autor in der Zeit zurück, und trotzdem habe ich mich in eine völlig fremdartige und heute kaum noch vorstellbare Lebenswelt versetzt gefühlt.

buecher.de

 

Nicht nur für Freunde und Anwohner der Region eine unterhaltsame "Geschichtsstunde". 

krimi-couch.de

 

"Tod an der Ruhr" hat mir wirklich sehr gut gefallen. Da ist nichts an den Haaren herbeigezogen. So könnten unsere Vorfahren damals wirklich gelebt haben, als plötzlich die Industrialisierung der Welt über sie hereinbrach. Das ist glaubhaft, und spannend ist die Kriminalgeschichte auch noch. Sehr schön!

histo-couch.de

 

Im Rahmen der Ermittlungen wirft der ehemalige Bauerssohn Martin Grottkamp für die Leserinnen und Leser eine Menge Licht auf die Arbeits- und Lebensverhältnisse der Menschen in dieser wichtigen Umbruchzeit einer Gegend, die damals noch gar nicht als Ruhrgebiet bezeichnet wurde.

buechertreff.de

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